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Nibelungensteiglauf - Ultramarathon

Die etwas andere Streckenbeschreibung

Wie kommt man eigentlich auf die Idee?! Ganz einfach: Man nehme einen anspruchsvollen Wandersteig und paare diesen mit "Laufbekloppten" und was erhält man?!

Richtig: Nachdem man im ersten Jahr das ganze noch nur als Marathon mit einem Höhenprofil eines Alpinmarathons durchgezogen hat und abends kaum noch aus den Augen schauen konnte, macht man das eben im nächsten Jahr aus der anderen Richtung und noch ein wenig länger ;-)

Gleich vorab: Mehr Bilder von 2008, eine Bildertour von 2009 sowie ausführlichere Beschreibungen auf: http://wetzel-lorsch.de.tl

 

 

Nach dem Start in Grasellenbach bei 390 Meter Höhe geht es gleich in den schönen Odenwald.

 

Zum Warmlaufen gehts hoch Richtung Gaßbachtal …              

 

       ... vorbei am Cafe Bauer, wo heute für die Läufer statt Torten auf dem Tisch eher die ersten Schweißperlen auf der Stirn stehen.

 

Über den Grenzstein und Karlberg (noch nicht der Kahlberg, der folgt noch) und dann Richtung Weschnitz. Die ersten Hügel sind dann beim Grenzstein mit 500 Meter Höhe genommen.

 

  Im Vorbeilaufen noch ein paar seelige Worte an der Walburgis-Kapelle gen Himmel und dann in Serpentinen nach Weschnitz runter zur Verpflegung.

 
Durch das Örtchen Weschnitz bei ca. km 8 und 340 Meter Höhe (Obacht: echte Odenwälder - Bergvolk) geht es dann auf der anderen Seite wieder bergauf zur Kreuzung am Stotz - der Stotzer-Sattel. Klingt richtig alpin ist aber nur 430 Meter hoch. Nun geht es wieder bergab zum Gumpener Kreuz, bei etwa 273 Meter Höhe.

 

I

Nach der erneuten Verpflegung geht es leicht bergan und wieder bergab. Immer auf solch malerischen Trails samt dem entsprechenden Wildwuchs. Um Lindenfels zu erreichen muss man dann wieder schön berauf laufen können.

 

In Lindenfels angekommen queren wir mal schnell die Straße und verschwinden gleich wieder im Wald. Aber nur um auf den Aussichtpunkt zu gelangen. 

 

Und zum Aussichtpunkt gehts wieder mal richtig idyllische bergan ;-) 

 

Und dann wieder runter, durch den histrischen Teil der Perle des Odenwaldes - Lindenfels - bergab nach Schlierbach.

 

Und in Schlierbach hat der Siegfried scheinbar was übersehen. Da haben die Drachen sogar noch Nachwuchs. Zumindest in Form eines Wasserspeienden Brunnens.

 

Aber kurz darauf ist Schluss mit Lustig: Unn jetzt wieder nuff – aber richtig! Richtung Krehberg! Da glühen die Turnschuh ;-)

 

Dafür wird man auch mit solchen Ausblicken belohnt und hat ….   

 

... an der Mathildenruhe bei 576 Metern Höhe den Krehberg erklommen.

Ab jetzt geht es leicht bergab nach Schannenbach (480 Meter Höhe) und nach einem Hügelchen zu dem Kleinod Koten, über den Knotener Kopf bei 511 Meter Höhe. Un dann endlich wieder richitg bergab, 
„downhill“ souzusaoge.

 

Hinunter zum schön gelegenen Hofgut Hohenstein, dort Rasten wir aber nicht, auch wenns dazu einlädt. Nein: Rüber zum Sagenumworbenen Quarzfelsen der Hohenstein bei 336 Meter Höhe. Unn do isser!

 

Weiter bergab nach Reichenbach treffen wir diesen Gesellen treffen.
Circa bei km 27 und 200 Meter Höhe brauchen wir uns vor diesem aber nicht zu fürchten.

 

Vor dem Kollegen aus Holz vor dem Geo-Infozentrum auch nicht. Aber vielleicht vor dem Felsenmeer! Da gehts jetzt durch! (Schwimmflügel brauchen wir hier aber hoffentlich nicht)

 

Gute Beine dafür umso mehr: Treppchen für Treppchen hinauf  ...  Perlchen für Perlchen Schweiß hinab …   

 

Unn jetzt wisse meer ah, warum des Felsenmeer hessd: … er Leit waos Stoa …

 

... vorbei an der Riesensäule …

 

... kommen wir dann am Oly-Turm.

Und spätestens da fragen wir uns dann, wie man genau da, wo beim Marathon so langsam der Mann mit dem Hammer kommt, eine solch echt kernige Passage mit dem Aufstieg auf 510 Meter Höhe liegen muss.

 

Egal. Rein in den Wald und runter Richtung Verpflegung. Wenn wir aus dem Wald kommen, haben wir schon die nächste Aufgabe im Visier. Ausblick zum Melibokus, da müssen wir hinauf.

 

Der Aufstieg zum Melibokus ist zwar nicht zu unterschätzen, durch die gleichmäßige flachere Steigung kann er dem Felsenmeer aber nicht das Wasser reichen. 

 

Vom Melibokus hat man ab 517 Meter Höhe einen traumhaften Blick in die Rheinebene (wenn es nicht gerade regnet, wie bei der Vortour)   

 

Aber jetzt haben wir die Höhenmeter hinter uns, begeben uns auf den Abstieg und erreichen etwa bei der Marathondistanz die bekannte Zwingenberger Scheuergasse.

 

Nochmal ein Blick zurück: Auch du mein Freund Melibokus, auch du hast uns nicht aufhalten können.

 

Und dann haben wirs ja auch schon fast geschafft: "Nur" noch flach zum Auslaufen - quasi, man sagt auch „cool down“ aber es sind noch ca. 10 Kilometerchen durch die Rheinebene nach Lorsch. Ein paar Feldwege und immer öfters auch geteerte Stücke ...

 

... und dann ist es geschafft: Ziel am Weltkulturerbe Kloster Lorsch